Wir, die Klasse BK FR 1, haben am 21.02.2020 die Azteken-Ausstellung im Linden-Museum Stuttgart besucht.

Es gab sehr viel Wissenswertes zu sehen. Unsere Führung war sehr aufschlussreich und sie konnte uns vieles näherbringen, wie zum Beispiel die Landung des spanischen Eroberers Hernán Cortés im Golf von Mexiko.

Angefangen hat es mit dem Gebiet, der natürlichen und kulturellen Vielfalt des aztekischen Weltreichs. Ein wichtiger Teil der Ausstellung ist dann der Sonnenkalender der Azteken. Er war kompliziert, aber trotzdem genau. Dieser Kalender bestimmte auch die Opfertermine, die der Kriegsgott forderte. Im anschließenden Raum wurde dann gezeigt, wie die Azteken gelebt haben und was sie angepflanzt haben. Früher gab es keine Lasttiere und somit musste alles von Menschen getragen werden.

Im Laufe der Führung näherten wir uns der Hauptstadt Tenochtitlán. Am auffälligsten war die große Pyramide mit den beiden Haupttempeln. Tenochtitlán ist eine Inselstadt, die nur durch viel Arbeit errichtet werden konnte, da der Boden des Sees zu weich war. Die Azteken errichteten riesige Dammstraßen, um Tenochtitlán mit dem Umland zu verbinden. Um die Stadt vor Überschwemmungen zu schützen, wurde ein riesiger Deich errichtet.

Da der See nicht mit Trinkwasser gefüllt war, musste das Wasser von den Quellen in den Bergen auf die Insel gebracht werden.

In der Azteken-Ausstellung in Stuttgart gibt es zwei von weltweit vier erhaltenen Federschilde der Azteken sowie eine Grünsteinfigur. Die Grünsteinfigur wird in Verbindung der Menschenopfer gebracht und prägt bis heute unsere Vorstellung von den Azteken.

Die Steinskulpturen wurden häufig in Kombination mit Kalenderzeichen und Charakteristika bestimmter Gottheiten darstellt.

Im Allgemeinen war die Ausstellung sehr wissenswert und informativ.

Natali und Katharina