Wer war der Täter?
Mord, Sexualdelikt, Raubüberfall — es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht berichtet wird, dass ein Straftäter durch einen DNA-Abgleich überführt wurde. Die hier in der Forensik angewandte Methode ist der Genetische Fingerabdruck, der ein Individuum einwandfrei identifiziert.
Der Biokurs der SG13 hat am 22. Januar 2019 einen Tag im Gentechnologischen Schülerlabor des Carlo-Schmid-Gymnasiums verbracht und die Geheimnisse des Genetischen Fingerabdrucks erforscht. Nach einer kurzen theoretischen Einführung konnten sich die Schüler und Schülerinnen darin üben, Mikroliter-Volumina exakt zu pipettieren, DNA mit Restriktionsenzymen punktgenau zu durchschneiden und die so entstandenen DNA-Fragmente auf einem selbst gegossenen Agarose-Gel ihrer Größe nach elektrophoretisch aufzutrennen. Das Bandenmuster, das im Gel entstanden ist und durch Anfärben der DNA sichtbar wurde, ist die vereinfachte Version eines genetischen Fingerabdrucks.
Die Schüler und Schülerinnen hatten einen erkenntnisreichen und spannenden Labortag, der nicht zuletzt sicherlich eine sehr gute Wiederholung des Themas für die Vorbereitung auf die Abiturprüfung war.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei Frau Habermas vom CSG, die uns kompetent und freundlich durch den Tag geleitet hat.
Dr. Daniela Dressel, Biologie